Bühne´80 > Archiv > 2005 Eine etwas sonderbare Dame

Eine etwas sonderbare Dame

von John Patrick

 

Die Millionärin Ethel Savage wird von ihren drei Stiefkindern in ein Sanatorium gesteckt, da diese sich um ihr Erbe sorgen und glauben, sie würde ihr Vermögen an „verrückte Ideen“ verschwenden. Klugerweise hat Mrs. Savage das gesamte Vermögen in Obligationen angelegt und diese versteckt. Sie führt ihre Stiefkinder durch falsche Angaben der ver-meintlichen Verstecke immer wieder an der Nase herum. Wütend, weil sie alle auf die alte Dame hereingefallen sind, kommt einer auf den Gedanken, ihr eine Wahrheitsdroge zu verabreichen, um so an die Obligationen heranzukommen. Damit scheint das Schicksal von Ethel Savage besiegelt zu sein.
...Sie resigniert. In diesem Moment geht das Licht aus – offensichtlich hat eine der „Kranken“, die Elektrizität hasst, den Schalter betätigt. Jetzt startet von Seiten der Mitbewohner eine Hilfsaktion, die nicht immer von Erfolg gekrönt ist. Dabei benehmen sich die Insassen des Sanatoriums weit unauffälliger als die „Normalen“. Wird es funktionieren, die Kinder zu überzeugen, dass sie trotz ihres kleinen Spleens, zwar eine etwas sonderbare- aber liebenswerte Dame ist.

 

Regie: Irmgard Wittke

(Kommentare: 2)

Hallo Kommentare und Meinungen

Bitte teilen Sie uns und allen Besuchern dieser Webseite Ihre Meinung mit