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Die Physiker

von Friedrich Dürrenmatt

Es kann, wie seine Physiker beweisen, ein makabres Spiel mit der Wirklichkeit sein. Denn an die zerstörerischen Grenzen seiner Wissenschaft geführt, erkennt der geniale Physiker, Johann Wilhelm Möbius, um den es in dem Stück geht, dass die Welt vor ihm und seiner Formel nur dann sicher ist, wenn er die einmal gewählte Narrenkappe beibehält und im Irrenhaus bleibt, in das er sich vor Jahren einweisen ließ. Als ihn seine Krankenschwester als normal erkennt und mit ihm gemeinsam ein neues Leben anfangen möchte, mordet er diesen einzigen Menschen, um nicht die Menschheit morden zu müssen. Möbius ist jedoch nicht der einzige Insasse der Anstalt. Da existieren zwei Mitpatienten, die sich für Newton und Einstein halten und verrückt spielen, um gefährlicher Vernunft zu dienen: Sie sollen im Auftrag gewisser Geheimdienste Möbius die entscheidende Formel entlocken! Dafür haben sie bereits gemordet. Doch Möbius hat seine Forschungsergebnisse verbrannt. Aber die Irrenärztin hat sie rechtzeitig kopiert und auszuwerten begonnen.

 

Regie: Marianne Sery, Irmgard Wittke

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