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Hokus Pokus

von Curt Goetz

In einer größeren deutschen Stadt wurde am See die Leiche des Malers Hilmar Kjerulf an Land gespült. Die Frau des Malers, Agda Kjerulf, hatte einige Tage zuvor mit ihrem Mann eine Bootsfahrt unternommen, von der sie allein nach Hause zurückgekehrt war. Alle Indizien sprechen gegen diese Frau. Daraufhin wurde Agda Kjerulf des Mordes an ihrem Mann angeklagt. Im Prozessverlauf verwickelte sie sich dauernd in Widersprüche und erschien kaum noch glaubwürdig. Wenige Tage vor der Hauptverhandlung legte ihr erster Verteidiger, Dr. Hammerstein, sein Mandat nieder, weil er selbst nicht mehr an die Unschuld seiner Klientin glaubte. Das Stück beginnt am Abend vor der Hauptverhandlung in der Villa des des Gerichtspräsidenten Ferdinand Arden. Dieser hat seit Tagen von einem Herrn im Frack Drohungen erhalten, er werde an diesem Prozessvortag um 23.00 Uhr ermordet. Um sich zu schützen, hat er seinen alten Freund, Arthur Graham, aus London eingeladen. Graham tritt erst mit einiger Verspätung ein und ist überrascht, seinen Freund so nervös und unruhig anzutreffen. Erst als Arden ihm von dem gegen ihn beabsichtigten Mordanschlag erzählt, begreift Graham wie ernst die Lage ist. Da schlägt die Uhr elf...

 

Regie: Josef Heinen

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