Bühne´80 > Archiv > 1988 Pension Schöller

Pension Schöller

von Laufs / Jacoby

Alfred Klapproths Einstieg in die Geschäftswelt schien eigentlich nichts im Wege zu stehen, als sein Onkel Philipp Klapproth sich bereit erklärte, die nötigen Finanzen beizusteuern. Wenn da nicht die sicherlich leicht verrückte Idee seines Onkels gewesen wäre, einmal heimlicher Gast eines Irrenhauses zu sein. Und das bloß, um den Stammtischgesprächen seiner Kegelbrüder über die abenteuerlichsten Erlebnisse noch „eins drauf setzen“ zu können. Aber wie dem Wunsch des reichen Onkels entsprechen? Alfreds Zechkumpan, der trinkfeste Fuchs Kissling glaubt in dieser prekären Situation das „Ei des Kolumbus“ gefunden zu haben. Onkel Klapproth soll, ganz im Glauben, es handle sich um ein Irrenhaus, einfach in eine der bei Musikdirektor Schöller stattfindenden Gesellschaftsabende geführt werden. Die Kraft der Einbildung genüge schon, dass er die kleinen „Fehlerchen“ ganz normaler Menschen als Wahnphantasien von Verrückten deuten würde. Mit dieser List hätte Onkel Klapproth dann seine fröhliche Stammtischgeschichte und Alfred seine ersehnte Finanzspritze. Aber - wie sagt man bei uns in Jülich: “Ob dat klapp? - Et moß, on wenn et zusammeklapp!"

 

Regie: Jürgen Sommer

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